Aus der Chronik

Unser altes Schulhaus in Fischbach (heute Dorfplatz)

Erstmals wurde die Schule in Fischbach Mitte des 17. Jhdts. als Pfarrschule erwähnt. Es gab damals zwei Gemeindeschulen und eine Pfarrschule, eine Zeit lang sogar zusätzlich fünf kleinere Gemeindeschulen in sogenannten Ruthen.
Ab dem Jahre 1869 musste die Pfarrschule als Gemeindeschule geführt werden und es gab nur mehr eine Schule. Diese wurde als einklassige Volksschule neu organisiert. Zum damaligen Zeitpunkt besuchten 60 Kinder die einklassige Schule.
Das Schuljahr dauerte vom 13.November bis 16. September – täglich von 8 bis 11 Uhr und von 12 bis 15 Uhr. 1882 kam eine Handarbeitslehrerin – Fräulein Josefa Dietrich – nach Fischbach und „durfte” ohne Bezahlung Handarbeiten für Mädchen unterrichten.

Einige bemerkenswerte Änderungen in der Entwicklung des damaligen Schulgesetzes:

  • 1903: Einführung von Schülerheften
  • 1911: Verbot der körperlichen Züchtigung
  • 1923: Einsetzung je eines Ortsschulrates für die Volksschulen Fischbach und Falkenstein
  • 1935: Einführung einheitlicher Ferien (Landeshauptmann)

Schulleiter und Schuldirektoren an der Volksschule Fischbach seit dem Jahre 1870:

  • Oberlehrer Lorenz Gruber
  • Oberlehrer Josef Riedenbauer
  • Volksschuldirektor Franz Schullebauer
  • Oberlehrer Rudolf Eisner
  • Volksschuldirektor Karl Schwarz
  • prov. Schulleiterin Marianne Schwarz
  • prov. Schulleiterin Maria Graffelner
  • Volksschuldirektor Josef Winter
  • Volksschuldirektor Karl Rohrer
  • Volksschuldirektorin Wilhelmine Hödl
  • Volksschuldirektor Gerhard Winter
  • Volksschuldirektorin Elisabeth Höfler